Ein Gewerbetreibender braucht einen Gewerbebetrieb, um in seinem Gewerbe arbeiten zu können. Um einen Betrieb bewirtschaften zu können wird ein geeignetes Gebäude benötigt. Grundlegend ist zu entscheiden ob für dieses Vorhaben ein Gewerbebau notwendig ist. Als nächster Schritt ist zu überlegen, ob dieser Gewerbebau ein Neubau sein soll, oder ob ein bereits bestehendes Gebäude um-oder ausgebaut wird. Wie auch für jeden anderen Bau üblich, ist eine genaue Kalkulation der Kosten für das entstehende Gebäude sinnvoll. Diese Kalkulation sollte genügend Freiräume enthalten, falls etwas nicht Planmäßiges eintritt. Eine eventuelle Preissteigerung von den geplant zu verwendeten Rohstoffen beispielsweise. Zu aller erst ist die Zustimmung für einen Finanzierungsplan von der Hausbank einzuholen. Im Rahmen dieser Kosten kann die Planung für das Bauvorhaben beginnen. Die Abschreibungsdauer für das Gebäude wird ebenfalls mit der Bank ausgehandelt. Mit einem Gewerbe wird bezweckt, dass ein Gewerbetreibender seine Dienstleistungen auf eigene Verantwortung und auf eigene Rechnung anbietet. Menschen die Bedarf an den Produkten des Gewerbetreibenden haben, bieten diesem ihre Kaufkraft an. Der wiederum kann durch das eingenommene Geld einen Gewerbebau finanzieren, sollte sein Geschäft so gut laufen, dass er beispielsweise expandieren muss, um die Nachfrage zu befriedigen. Vorrausgehend sollte ein Gewerbebau von allen Aspekten und Seiten kalkuliert und geplant sein, um einer bösen Überraschung entgegen zu wirken. Nicht einkalkulierte Kosten können die Bauherren finanziell ruinieren. Ein unüberlegtes oder voreiliges Handeln hat schon so manches aufstrebendes Unternehmen in den Bankrott getrieben. Die Kosten dürfen die Einnahmen in einem nicht so hohen Verhältnis übersteigen, dass sie nicht mehr aufgefangen werden können. Kein Gewerbe ist ohne Risiko. Es sollte aber gering gehalten werden.
Mai 26