Natriumformiat & Oxalsäure | Die wichtigsten Eckdaten - Natriumformiat (CHO2Na ) ist das Salz aus der Säure der Ameise, es ist auch in der Brennnessel in den Haaren der Pflanze vorhanden. Es ist eine farblose, zerfließende Masse, die einen salzigen, bitteren Geschmack hat. Die Formen unter einen Microskop sind rhombische Prismen oder Tafeln. Das Natriumformiat wird auch Natriummethanat genannt.
Natriumsulfat wird erzeugt, indem man Schwefelsäure zum Natriumformiat hizufügt, auch Oxalsäure wird mit Natriumformiat erzeugt. Der Aggregatzustand ist fest bei Raumtemperatur und der Schmelzpunkt liegt bei etwa 261 °C. Dabei wird das Natriumformiat schnell stark erhitzt auf 360 °C, dann mit Caliumhydroxid vermengt, um die Schwefelanteile aus dem Natriumoxalat herrauszulösen. Natriumformiat wird als Streumittel auf Flughäfen verwendet, wobei die Überreste des Schmelzwassers aufgefangen und speziell gereinigt werden müssen.
Oxalsäure ist eine sehr aggressive Säure. Sie teilt sich sofort in konzentrierte Schwefelsäure, zu Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid und Wasser auf. Deswegen ist Oxalsäure und ihre löslichen Salze gesundheitsschädlich für den menschlichen gesunden Körper. Man nutzt sie um Rost zu bekämpfen oder auch zum sogenannten Eloxalverfahren, bei dem die Oxalsäure mit Aluminium und Strom versetzt wird, um eine Mikrometer dicke Schutztschicht gegen Rost zu erzeugen.
Oxalsäure wird auch noch Ethandisäure oder auch Kleesäure genannt. Sie ist farblos sowie geruchsneutral und in kristallier Form. Der Schmelzpunkt bewirkt eine Zersetzung bei 157 °C und mehr Hitze. In hoher Konzentration wirkt Oxalsäure im Körper schädlich, aber in kleinen Dosen kann der Mensch es verarbeiten. Man findet es in Tees und Kakao sowie Schokolade und Rhabarbaber. Sie behindert die Aufnahme von Eisen im Darm und dem Körper mangelt es an Calcium, in schwereren Situationen kam es schon zu Herzschäden und Lähmungserscheinungen.